In meiner Praxisarbeit schöpfe ich aus dem reichen asiatischen Heilwissen, das die Gebiete Ayurveda, TCM und Yoga umfasst. Östliche Modelle von Energetik, Physiologie, Psychologie und Spiritualität sind ein wichtiges Fundament meiner Arbeit — schon die alten Vaidyas, die Heilkundigen Indiens, wussten um das, was die heutige holistische Biologie wissenschaftlich neu fasst: dass Leben Resonanz ist.

Mein Schwerpunkt liegt im Ayurveda und im Yoga. Die TCM bereichert meine Beratungen und Therapien besonders im Hinblick auf die Lebensweise und Typologie der Charaktere — und ist auch für das Life-Coaching von großem Wert. Zusammen mit dem biologischen Heilwissen ergibt sich in meiner Praxis ein einzigartiges Repertoire an Herangehensweisen und Lösungswegen in allen Lebensfragen.
Der Schlüssel zur Gesundheit ist zuallererst Gewahrsein. Wenn Du Deine Konstitution kennenlernst und aufmerksam beobachtest, wie Geist, Körper und Emotionen auf Deine Umgebung, Deine Beziehungen, Dein Handeln und Deine Lebensführung reagieren, kannst Du mit Hilfe dieser Informationen intelligente Entscheidungen treffen. Deine innere Haltung und Deine Werte zu überprüfen und zu erneuern, ist dabei von größter Bedeutung für die Erhaltung Deiner Lebensqualität.
Svastha bedeutet „das Verweilen im Selbst" und schenkt uns strahlende geistige und körperliche Gesundheit und Lebenskraft.
Die Ayurvedaheilkunst ist die Kunst, in Harmonie mit den Gesetzen unserer inneren und äußeren Natur zu leben — und mit natürlichen Mitteln und Methoden das dynamische Gleichgewicht zu erhalten oder wiederzugewinnen. Gesundheit findet Ausdruck in einem Menschen, der in seiner individuellen körperlichen Kraft, geistigen Präsenz und seelischen Entfaltung lebt.
Alle Maßnahmen zur Balance der Gesundheit basieren im Ayurveda auf der individuellen Konstitution einer Person. Diese bestimmt nicht nur Deine Stärken und Schwächen, eine gewisse Krankheitsanfälligkeit, den Verlauf und die Prognose einer Erkrankung — sondern auch die Reaktion auf jede Therapie. Deshalb ist das genaue Bestimmen der Konstitution unerlässlich.
Eine Grundkonstitution lässt sich nicht bei einem schnellen Selbsttest erfassen. Sie muss sorgfältig ergründet werden, sonst entsteht die Gefahr voreiliger Schlussfolgerungen. Nicht jede schlanke Person ist automatisch ein Vata-Typ, nicht jede übergewichtige ein Kapha-Typ. Eine Vata-Persönlichkeit, die ruhig und gelassen handelt, kann wiederum keine reine Vata-Natur haben. Der psychische Aspekt ist bei der Beurteilung genauso wichtig wie der somatische.
Bei der Konstitutionserhebung beachten wir die aktuellen Zustände genau. Bei völlig gesunden Menschen ergibt sich ein klares Bild der Konstitution (Prakriti). Bei gerade erkrankten oder chronisch kranken Menschen kann das Bild erheblich überformt sein — dann sehen wir eine Vikriti, eine aktuelle Abweichung.
Besonders Langzeitmedikamente — Cortison, Betablocker, Antiepileptika — können nicht nur die Doshas, sondern auch den Charakter beeinflussen und müssen in der Konstitutionsanalyse berücksichtigt werden. Cortison kann zum Beispiel auch bei einer Vata-Person zu massiver Gewichtszunahme führen. Deshalb ist Vorsicht geboten bei vorschnellen Diagnosen.
Beeinflussende Faktoren sind auch Gewohnheiten, Umwelteinflüsse wie die Jahreszeiten, soziale Beziehungen und die Berufstätigkeit. Wenn eine dynamische Pitta-Persönlichkeit hinter einem Amtsschreibtisch ohne Herausforderung sitzen muss, wird das die Dosha nicht günstig beeinflussen. Wenn eine kälteempfindliche Vata-Konstitution in kalter Umgebung arbeiten muss, wird Vata weiter gestört und selbst zum Störfaktor.
Als Kennerin der Heilpflanzenwelt und Ayurveda-Phytotherapeutin begleite ich Dich bei allen Themen der Allgemeingesundheit durch den gezielten Einsatz von pflanzlichen und mineralischen Nahrungsergänzungen aus der ayurvedischen und europäischen Naturheilkunde — Gewürze, Teemischungen und Meeresalgen-Supplements eingeschlossen.
Yoga ist mehr als Körperhaltung. Es ist eine über Jahrtausende erprobte Wissenschaft des bewussten Menschseins — körperlich, energetisch, mental und spirituell. In meiner Praxis fließt Yoga in mehrere Bereiche: als Personal Yoga (1:1), als Atem- und Energiearbeit (Pranayama), als Achtsamkeits- und Meditationspraxis und als Yoga-Therapie für spezifische Anliegen.
Die Grundlagen meines Yogaunterrichts und meiner Yoga-Therapie sind ausführlich auf meiner Yoga-Website beschrieben:
Die fünf Phasen bezeichnen Stadien der Transformation. Jede Phase hat eine ihr innewohnende Urenergie. Dieses energetische Modell beschreibt Wechselwirkungen, wie Lebensenergie pulsiert — Einatmen und Ausatmen, Erzeugung und Verfall, Aufladung und Entladung. Jede Wandlungsphase — Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser — wird von einer anderen hervorgebracht und genährt. Jede geht in die andere über.
Holz gedeiht unter Herausforderung und in einem Tempo, das Wasser und Erde als bedrohlich empfinden würden. Konkurrenzdruck ist Holz' Element.
Feuer ist Begeisterung, Strahlkraft, Erregung. Wo Feuer lodert, entsteht Bewegung. Zu viel davon erschöpft, zu wenig macht freudlos.
Erde mag freundliches Miteinander und wird leicht verletzt im Bemühen, warme Beziehungen aufzubauen. Erde ist die soziale Kraft.
Metall schätzt Ordnung, Klarheit und Distanz. Die Impulsivität des Holzes und die Erregbarkeit des Feuers können Metall überfordern.
Wasser braucht Zeit, um Dinge zu durchdenken. Es geht in die Tiefe — Druck und Eile lähmen sein Wesen.
Wenn wir wissen, ob es die Kraft von Holz, Feuer, Erde, Metall oder Wasser ist, die bei uns vorherrscht, verstehen wir besser, warum wir uns bestimmte Ziele setzen, warum wir bestimmte Risiken eingehen, welche Erwartungen wir haben, warum wir uns bedroht fühlen und wo wir aufblühen. Unsere Muster erklären auch die sonst unverständlich bleibenden Konfigurationen unserer Symptome.
Die Korrespondenzen zwischen den fünf Phasen und der menschlichen Erfahrungswelt erlauben es, den Körper in fünf Organkreise zu unterteilen — Leber/Gallenblase, Herz/Dünndarm, Milz/Magen, Lunge/Dickdarm, Niere/Blase. Jeder Organkreis bezieht sich auf eine bestimmte Gruppe von Funktionen — physiologische und psychische — und nicht so sehr auf eine fest umrissene anatomische Struktur. Aus diesem Grund bezeichnet die TCM die Organkreise auch als Funktionskreise.
Nichts geht ohne Yin und Yang. Sie stehen für verschiedene Formen des Qi, der Lebensenergie. Nach chinesischem Verständnis drücken sie die Grundspannung aus, die die Welt im Innersten zusammenhält und bewegt. Das dynamische Yin-Yang-Prinzip kommt aus der Beobachtung der äußeren Natur: es symbolisiert die sonnenbeschienene und die beschattete Seite eines Berges. Yang ist die besonnte und aktive, Yin die beschattete und passive Seite.
Überall in unserem Alltag, im Körper, in der Nahrung, in den Bewegungsarten, in Mitmenschen und Naturphänomenen und in der Art der Krankheiten begegnet uns dieses Prinzip.
Dunkel, Nacht, introvertiert, passiv, ruhig, Winter, Frau, Wasser, Blut, Gefühle, feucht, Kälte, frieren, Erde, unten, absteigend
Hell, Tag, extrovertiert, aktiv, bewegt, Sommer, Mann, Feuer, Qi, Wärme, Emotionen, schwitzen, oben, aufsteigend
„Was bräuchtest Du jetzt, um Dich in Balance zu fühlen — und was wäre für Dich ein Zustand echter Balance?"
Lass uns sprechen
In einem ausführlichen ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit, Deine Doshas, Deine Lebenssituation und Dein eigentliches Anliegen zu betrachten. Dieses Gespräch ist bereits Bestandteil Deiner Behandlung.