Helga, 64, kam sechs Monate nach einem Handgelenksbruch und der frischen Osteoporose-Diagnose zu mir. Ihre Ärztin hatte ihr Bisphosphonate empfohlen — Helga war unsicher und suchte einen begleitenden Weg.
Im Aufnahmegespräch wurde klar: Helga hatte vor zwei Jahren ihren Mann verloren und seither das Gefühl, „auf einmal alles alleine tragen zu müssen, und auch ihren Mann falsch behandelt zu haben". Ihre Tochter wohnte weit weg, ihr Freundeskreis war kleiner geworden. Sie fühlte sich unsichtbar.
Wir arbeiteten über acht Monate — mit ayurvedischer Vata-Beruhigung, ayurvedischen Nahrungsergänzungsmitteln, einem Personal-Yoga-Programm für ihre Knochendichte und Meditationsprogramm sowie intensiven Life-Coaching-Gesprächen rund um Selbstwert, Sinn und Würdigung. Helga begann wieder zu malen, knüpfte alte Freundschaften neu. Beim nächsten Knochendichte-Check (12 Monate) waren die Werte stabil — ohne Bisphosphonate.
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